Zum Inhalt springen

Dein erstes Projekt — zehn Schritte, ungefähr vier Wochen

Kein Kurs, kein Zertifikat. Zehn Aufgaben in der echten Welt. Jeder Schritt hat eine Aufgabe, eine Anleitung und einen Beleg. Du reichst ein, was du gemacht hast — und der nächste Schritt öffnet sich.

  • 10 Schritte
  • ungefähr vier Wochen
  • ca. 9 Std. 45 Min. insgesamt
  • ohne Vorkenntnisse
Die Journey-Übersicht: das eigene Projekt oben, darunter der Fortschritt „0 von 10 Schritten" und die Schrittliste mit Zeitschätzungen.
Zehn Schritte, ungefähr vier Wochen. Kein Geld, keine Vorkenntnisse — nur du und etwas, das dich nervt. Am Ende existiert etwas, das vorher nicht da war.

Erst das Projekt, dann der erste Schritt

Drei Fragen am Anfang. Mehr braucht es nicht, damit die App weiß, woran du arbeitest — und damit jede Anleitung danach von deinem Projekt handelt und nicht von einem erfundenen.

  • Woran arbeitest du?

    Ein Satz reicht. Es muss nichts Fertiges sein — ein Vorhaben genügt.

  • Für wen?

    Eine Gruppe Menschen, keine Marktanalyse. Wer hat das Problem wirklich?

  • Was nervt diese Leute?

    Hier fängt dein Projekt an. Je konkreter du das benennst, desto brauchbarer wird jede Anleitung danach.

Noch keine Idee? Dann schlägt dir Journex drei vor, die zu deinem Profil passen. Du wählst eine aus, und es geht los.
Fast jede Firma, die es gibt, hat damit angefangen, dass jemanden etwas genervt hat. Du brauchst keine geniale Idee. Du brauchst ein Problem, das echt ist.
Schritt 1

Wie ein Schritt aufgebaut ist

Jeder der zehn Schritte hat dieselben vier Teile. Du weißt damit von Anfang an, warum du etwas tust, was genau zu tun ist und woran du merkst, dass du fertig bist.

  • Warum das zählt

    Zwei, drei Sätze zum Grund. Kein Motivationsspruch, sondern warum fast alle diesen Schritt überspringen — und was sie das kostet.

  • Deine Aufgabe

    Ein Auftrag, kein Thema. Klar genug, dass du sofort weißt, ob du ihn erledigt hast. Mit einer Zeitschätzung, damit du weißt, worauf du dich einlässt.

  • Wie man's macht

    Die Anleitung. Sie wird für dein Projekt geschrieben, nicht allgemein — aus dem, was du beim Setup angegeben hast.

  • Was als Beleg zählt

    Vorher benannt, damit du nicht rätst: was du einreichen musst, damit der Schritt abgeschlossen ist.

Fünf Leute fragen

ca. 90 Minuten

Der Unterschied zwischen einer Idee und einem Geschäft sind fünf Gespräche. Fast alle überspringen sie und bauen monatelang etwas, das am Ende niemand wollte.
Schritt 2
Warum das zählt
Fast alle überspringen diesen Schritt. Sie bauen wochenlang etwas und merken am Ende, dass es niemand wollte. Fünf Gespräche kosten dich rund anderthalb Stunden.
Deine Aufgabe
Sprich mit fünf Menschen, die das Problem wirklich haben — nicht mit fünf, die dich nett finden. Nicht pitchen, fragen.
Wie man's macht
Die Anleitung nennt dir, wen du ansprichst, wie du anfängst und was du fragst. Der Kern bleibt in jedem Projekt gleich: Du stellst keine Lösung vor, du fragst nach dem letzten Mal, als das Problem aufgetreten ist. Dann hörst du zu.
Was als Beleg zählt
Fünf Gespräche, fünf Notizen: mit wem du gesprochen hast und was hängen geblieben ist, in eigenen Worten. Text reicht. Ein Foto kannst du anhängen, musst du aber nicht.
Schritt 1 „Das Problem finden" mit den Abschnitten Deine Aufgabe und So geht’s.

Alle zehn Schritte

Der Reihe nach. Ein Schritt ist offen, sobald der davor eingereicht und angenommen ist. Die Zeitangaben sind Schätzungen aus der App — nicht jeder braucht gleich lang.

  1. Das Problem finden

    Fünf Dinge aufschreiben, die dich zuletzt wirklich genervt haben — eins auswählen.

    ca. 30 Minuten

  2. Fünf Leute fragen

    Mit fünf Menschen sprechen, die das Problem wirklich haben. Nicht pitchen — fragen.

    ca. 90 Minuten

  3. Der eine Satz

    „Ich helfe [wem] dabei, [was]." Fünf Versionen schreiben, vier streichen.

    ca. 30 Minuten

  4. Zeig es einem Fremden

    In unter einer Minute jemandem erklären, den du nicht kennst.

    ca. 45 Minuten

  5. Bau die kleinste Version

    Etwas bauen, das man anschauen kann. Heute fertig, nicht schön.

    ca. 120 Minuten

  6. Erste Reichweite

    Rausgehen, wo es unangenehm ist — nicht nur der eigene Freundeskreis.

    ca. 60 Minuten

  7. Frag nach einem Ja

    Um eine echte Zusage bitten und zählen: wie viele Ja, wie viele Nein.

    ca. 60 Minuten

  8. Der erste Euro

    Der Beleg über echtes Geld: Screenshot, Foto, Nachricht, Terminbestätigung.

    ca. 90 Minuten

  9. Was nicht funktioniert hat

    Ehrlich aufschreiben, was schiefging — mindestens ein Absatz.

    ca. 30 Minuten

  10. Dein 30-Tage-Report

    Ein Bild und drei Sätze: was existiert, was du gelernt hast, was als Nächstes kommt.

    ca. 30 Minuten

Die Frage ist nicht „was kann ich bauen", sondern „was ist das Wenigste, das jemand anschauen kann".
Schritt 5

Erledigt heißt: eingereicht

Kein Schritt lässt sich abhaken, indem du ihn abhakst. Zu jedem Schritt reichst du ein, was dabei herausgekommen ist. Erst dann öffnet sich der nächste.

  • Du reichst ein

    Text, in deinen eigenen Worten. Ein Foto kannst du anhängen, musst du aber nicht.

  • Der KI-Coach liest

    Er prüft, ob das, was du eingereicht hast, zu der Aufgabe passt, die du bekommen hast.

  • Höchstens eine Rückfrage

    Fehlt etwas, kommt genau eine Rückfrage zurück. Eine, nicht fünf. Du antwortest, und weiter geht es.

  • Der nächste Schritt öffnet sich

    Es gibt XP, und dein Rang bewegt sich. Der Schritt danach ist frei.

Das Einreichen eines Belegs: ein Textfeld, optional ein Foto, und der Knopf „Beleg abschicken".

XP und Rang

Du bekommst einen Startrang, der sich mit jedem Schritt bewegt. Dein Rang ist privat — er taucht in keinem sozialen Bereich auf.

Wer deine Belege liest

Die Anleitungen und die Rückmeldung auf deine Belege schreibt ein KI-Modell (Claude von Anthropic). Was du einreichst, wird dafür an Anthropic übermittelt. Deine Konto- und Profildaten liegen auf Servern in der EU. Über dich entscheidet die KI nichts: Sie sortiert niemanden aus und bewertet dich nicht.

Alles zu Sicherheit und Daten

Was am Ende dasteht

Der letzte Schritt ist ein Report über die dreißig Tage davor: ein Bild und drei Sätze — was existiert, was du gelernt hast, was als Nächstes kommt.

Dein 30-Tage-Report

Ein Bild und drei Sätze: was existiert, was du gelernt hast, was als Nächstes kommt.

ca. 30 Minuten — der letzte von 10 Schritten.

Am Ende steht kein Zertifikat. Es steht ein Projekt, das es vorher nicht gab, zehn Belege dafür, dass du es wirklich gemacht hast, und ein Report, den du zeigen kannst — dein Beleg bei der nächsten Bewerbung, beim nächsten Gespräch, beim nächsten Mal, wenn dich jemand fragt, was du eigentlich machst.

Zahlen schlagen Adjektive: „7 Leute haben zugesagt, 1 hat bezahlt" ist stärker als „lief ganz gut".
Schritt 10

Fang mit dem an, was dich nervt.

Die zehn Schritte liegen in der App. Du brauchst dafür keine Idee und keine Erlaubnis — nur eine Sache, die dich wirklich stört.