FAQ
Häufige Fragen zu Journex
Achtzehn Fragen mit den Antworten, die wir heute belegen können. Wo etwas noch nicht entschieden ist, steht das genauso da — eine Angabe, die sich später ändert, wäre nichts wert.
Für dich
Was Journex ist, was du dafür brauchst und was passiert, wenn etwas nicht klappt.
Was ist Journex?
Eine App für Leute, die etwas anfangen wollen. Am Anfang steht ein Gespräch, aus dem deine Founder DNA entsteht: dein Archetyp, deine Stärken über zwölf Achsen, dein Potenzial und ein Startrang. Danach gehst du die Journey „Dein erstes Projekt" — zehn Schritte in die echte Welt, jeder mit einem Beleg. Einmal im Monat kommt eine Mission dazu, die du im Squad spielst.
Muss ich schon eine Idee haben?
Nein. Du brauchst etwas, das dich nervt. Schritt 1 ist genau das: fünf Dinge aufschreiben, die dich zuletzt wirklich gestört haben, und eins davon auswählen. Wenn dir nichts einfällt, schlägt dir die App drei Projekte vor, die zu deinem Profil passen.
Ist das ein Persönlichkeitstest?
Nein. Keine Skalen, keine Multiple-Choice-Fragen, kein Vierbuchstaben-Kürzel und kein Vergleich mit Normwerten. Am Ende steht kein Etikett, sondern drei Kapitel über dich: der rote Faden, der blinde Fleck und der Schatten, der dich am ehesten ausbremst — mit einem Gegenmittel.
Wie läuft das Gespräch ab?
Die App startet ohne Registrierung. Eine KI stellt dir Fragen, du antwortest in eigenen Worten und in ganzen Sätzen — kein Ankreuzen, keine Skalen. Danach kommt der Reveal, und erst dann legst du ein Konto an: E-Mail, Passwort, Geburtsjahr, optional ein Verein.
Wie lange dauert die Journey?
Zehn Schritte, ungefähr vier Wochen. Ein einzelner Schritt dauert zwischen 30 Minuten und zwei Stunden. Das Tempo bestimmst du: Der nächste Schritt öffnet sich, sobald dein Beleg drin ist.
Was ist ein Squad?
Bis zu vier Leute, die eine Mission zusammen bearbeiten. Zusammengestellt wird nach Archetyp, damit ihr euch ergänzt statt euch zu doppeln. Drei Wege führen hinein: über deinen eigenen Verein oder Club, über eine eigene Crew ab vier Leuten oder über offenes Matching. Ohne Verein bist du trotzdem dabei.
Was bringt mir der Rang?
Er zeigt dir deine eigene Bewegung, sonst nichts. Es gibt sieben Stufen: Bronze → Silver → Gold → Platinum → Diamond → Elite → Visionary. XP sammelst du, wenn du einen Journey-Schritt abschließt und wenn dein Squad in einer Mission liefert. Du bekommst einen Startrang, der sich mit jedem Schritt bewegt. Dein Rang ist privat — er taucht in keinem sozialen Bereich auf.
Was passiert, wenn ich einen Schritt nicht schaffe?
Nichts. Der nächste Schritt wartet, bis dein Beleg da ist — es läuft keine Uhr gegen dich, und die vier Wochen sind eine Schätzung, kein Countdown. Wenn im Beleg etwas fehlt, stellt der KI-Coach eine Rückfrage, statt dich durchfallen zu lassen. Schritt 9 heißt „Was nicht funktioniert hat" — das Scheitern ist Teil der Aufgabe, nicht das Gegenteil davon.
Brauche ich Geld dafür?
Für die zehn Schritte nicht. Sie sind so gebaut, dass du ohne Budget und ohne Vorkenntnisse durchkommst; Schritt 8 heißt „Der erste Euro", und da geht es darum, dass jemand dir etwas bezahlt, nicht umgekehrt. Zur App selbst: Im aktuellen Stand gibt es keine Werbung und keine In-App-Käufe. Was Journex später kosten wird, steht hier bewusst nicht — das ist noch nicht entschieden, und sobald es das ist, steht es an dieser Stelle und in den Nutzungsbedingungen.
Daten und Sicherheit
Wo deine Daten liegen, wer dich sehen kann und was die KI mit deinen Antworten macht.
Wo liegen meine Daten?
Konto-, Profil- und Fortschrittsdaten liegen bei Supabase auf Servern in der EU (Region eu-central-1), abgesichert über Row Level Security. Für die Auswertung werden Gesprächs- und Beleginhalte an Anthropic übermittelt, den Anbieter des eingesetzten KI-Modells — „alle Daten bleiben in der EU" wäre also falsch. Was dabei übertragen wird und auf welcher Grundlage, steht in der Datenschutzerklärung. Verkauft werden deine Daten nicht.
Wer sieht meinen Namen?
Niemand muss ihn sehen. In allen sozialen Bereichen zählt dein Handle, nicht dein Klarname. Ein Anzeigename ist optional und nur für deine Freunde sichtbar. In der Liga bist du überhaupt nur sichtbar, wenn du das einschaltest — die Voreinstellung ist unsichtbar. Öffentliche Profile gibt es nicht.
Kann mich jemand Fremdes anschreiben?
Nein. Chat gibt es nur im Basecamp deines eigenen Squads. Es gibt keine Direktnachrichten an Fremde, keine Follower und keine offenen Feeds; Freundschaften entstehen über einen Handle, den man vorher kennen muss. Melden und Blockieren geht überall — eine Meldung blockiert sofort, und drei unabhängige Meldungen blenden einen Inhalt automatisch aus.
Kann ich meine Daten löschen oder exportieren?
Beides, und beides direkt in der App. Der Export umfasst Profil, Gesprächsverlauf und eingereichte Belege (Art. 15 und 20 DSGVO). Die Kontolöschung ist endgültig und braucht weder eine Mail an uns noch eine Begründung.
Was macht die KI genau?
Sie führt das Gespräch am Anfang, erstellt daraus dein Profil, schreibt die auf dein Projekt zugeschnittene Anleitung zu jedem Schritt und liest deine Belege — bei Bedarf mit einer Rückfrage. Die Auswertung übernimmt ein KI-Modell (Claude von Anthropic). Sie trifft keine Entscheidungen über Menschen: Niemand wird dadurch benotet oder aussortiert.
Für Eltern, Schulen und Vereine
Die Fragen, die uns Erwachsene stellen — kurz beantwortet. Ausführlich stehen sie auf der Sicherheitsseite.
Ab welchem Alter?
Ab 16. Bei der Registrierung wird das Geburtsjahr abgefragt, jüngere Konten sind nicht vorgesehen. Registriert wird erst nach dem Gespräch, zusammen mit der Einwilligung in Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen.
Ist das ein Wettbewerb?
Nur zwischen Teams, nie zwischen einzelnen Personen. Die Journey ist kein Wettbewerb, und der Rang jeder Person ist privat. In den Missionen tritt Squad gegen Squad und Club gegen Club an; bewertet wird anonym von der Community, nicht von einer Jury. Zu gewinnen gibt es Status — ein Badge, einen Platz im Showcase, XP —, kein Geld.
Kann man das im Unterricht einsetzen?
Ja. Vereine, Schulen, Schülerfirmen und Jugendgruppen können sich als Club anlegen; ab einer Mindestzahl an Mitgliedern schaltet sich der Club-Bereich frei, danach spielt ihr als Club in den Monats-Missionen. Nötig sind eine Ansprechperson, ein verteilter Beitrittslink und eine Erinnerung im Monat. Wer ohne Club dabei ist, kann trotzdem an jeder Mission teilnehmen.
Deine Frage steht nicht dabei?
Schreib uns. Wir antworten, und was oft gefragt wird, landet auf dieser Seite.